PLATTDEUTSCH-WETTBEWERB:

GERD-LÜPKE-PREIS 2021

Spöök is överall.  Du möötst blots Oogen un Ohren open maken.

 

Im Rahmen des „Vareler Literaturherbstes“ (17./18. September 2021) schreiben wir zum zweiten Mal den Gerd-Lüpke-Preis aus, diesmal für einen kurzen plattdeutschen Text (Prosa oder Lyrik) zum Thema „Spökenkieken“.

Jeder, der in plattdeutscher Sprache schreiben kann und sich durch das Thema inspirieren lässt, ist willkommen.

Die Texte dürfen einen Umfang von 3 DIN-A4-Seiten (30 Zeilen à 60 Anschläge) nicht überschreiten. Einsendungen bitte per Mail als WORD- oder PDF-Datei an mail@vareler-literaturherbst.de.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2021.

Aus den eingesandten Texten wird eine vierköpfige Jury, bestehend aus Hans-Georg Buchtmann (Vorsitzender des Heimatvereins Varel), Wolfgang Busch (Plattdeutschbeauftragter des Landkreises Friesland), Garrelt van Borssum (ehem. Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg) und Dr. Achim Engstler (Vorsitzender des Fördererkreises deutscher Schriftsteller in Niedersachsen/Bremen), drei Preisträger wählen. Der 1. Preis ist mit 250 €, der 2. Preis mit 150 €, der 3. Preis mit 100 € dotiert.

Der Preis würdigt einen der bekanntesten plattdeutschen Autoren im norddeutschen Raum. Gerd Lüpke (1920-2002), in Stettin geboren, ließ sich nach Ende des 2. Weltkriegs gemeinsam mit seiner Frau in Varel nieder, wo er als Journalist arbeitete. Bekanntheit erlangte er durch seine Geschichtensammlungen „Dat vulle Johr“ (1952) und „Achter Dünen und Diek“ (1975), vor allem aber als Hörfunkautor. Von 1974 bis 1997 schrieb Lüpke Texte für die legendäre NDR-Sendung „Hör mal’n beten to“; auf Radio Bremen betreute er den „Niederdeutschen Hauskalender“ und die „Niederdeutschen Städtebilder“. Lüpkes Werk umfasst mehr als 60 Buchveröffentlichungen, die meisten davon in plattdeutscher Sprache, über 5000 Rundfunksendungen, von denen er viele seiner Wahlheimat Varel widmete, zahlreiche Hörspiele, Theaterstücke sowie wissenschaftliche Beiträge zur niederdeutschen und fernöstlichen Literatur.